Foto der Eröffnung: Künstlerin Mag. Waltraud Degen mit Mann Rudi Degen, Bgm. Claudia Kubelka mit Gatten Wolfgang, sowie Leonie Nistelberger und Veronika Berger, die auf der Querflöte die Eröffnung umrahmten.

Die Ausstellung „Die Schönheit des Vergänglichen“ – Blüten- und Wasserspiegelbilder – in der Alten Gemeinde in Annaberg, organisiert vom Annaberger Kulturverein, ist bis 13. September zu sehen. Sie zeigt mit wunderbaren Fotos so manches Detail, so manche Entwicklung im Abblühen von Pfingstrosen & Tulpen, denen man sonst keinerlei Beachtung schenkt!

Diese Bilder laden zum genauen Hinsehen ein, zum Erkennen von Details, zum Staunen über die Schönheit und Vielfalt vermeintlicher Nebensächlichkeiten in der Natur. Gleichzeitig bewegen sie auch zum Innehalten, zum Meditieren über die Vergänglichkeit im positiven Sinn, nicht morbid und negativ, sondern kreativ und futuristisch geradezu! Auch die Spiegelbilder
– Wasserbilder lassen den Augenblick der Bewegung erkennen, im nächsten Moment sieht die Wasseroberfläche wieder ganz anders aus!

Es passt das frei nachempfundene Zitat Martin Luthers sehr gut: je genauer man in die Natur hineinsieht, Details betrachtet, desto größer werden die Wunder der Natur, die wir erkennen. Eine, einfach schöne Ausstellung!

Waltraud Degen, eine gebürtige Annabergerin, die Kunst studierte, sich dann jedoch ganz anderen Themen widmete,
ehe sie sich seit wenigen Jahren wieder mit künstlerischen Aspekten befasst, hat hier Fotos geschaffen, die kleine Kunstwerke
sind und so manche „Kleinigkeit“ der Natur ganz groß herauskommen lassen. Als Autodidaktin hat sie sich in die Fotografie
und Bildbearbeitung hineingelebt.

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