Pfarramt

Unsere Worte verantworten.

Gott gab uns die Sprache, damit wir mit ihm, unseren Nächsten und mit uns selbst kommunizieren können. Sind wir einem Menschen wohlgesonnen, dann werden wir unsere Worte in der Regel besonders überlegt wählen, um so auf diese Weise unsere

Zuneigung auszudrücken. Bei einem Menschen, den wir noch nicht kennen, können wir im Herzen entscheiden, ob wir freundliche oder abweisende Worte weitergeben wollen. Nicht immer gelingt es, dennoch tragen wir Verantwortung dafür, welche Worte wir unabhängig von unserer Gefühlslage und unserer Lebensumstände wählen.

Gott sieht nach den Worten der Heiligen Schrift unser Herz an. Gerade in unserer Welt, die vor allem durch die schnellen sozialen Medien mehr und mehr von Lügen und Falschmeldungen durchdrungen ist, brauchen wir authentische Menschen, die ehrliche Worte aussprechen. Somit kann es gelingen, etwas an Misstrauen abzubauen und in einer friedensstiftenden Gesinnung zu leben.

Gerade unsere Worte können auch andere stärken, selbst genährt von der Quelle des Wortes, von Gottes Wort, die auch uns, wenn wir selber unsicher sind, halten kann. Hat doch Gottes Wort eine heilende und ermutigende Kraft, die uns im Umgang mit Konflikten des Alltags stärken soll.

Die richtigen Worte zu finden, ist eine Gabe. Eine Gabe, die Brücken schlagen, die Entzweiung beenden und Glauben begründen kann. Gerade jetzt die vor uns liegende Advent- und Weihnachtszeit fordert uns heraus, der Stimme Gottes, die uns ruft, näher zu kommen und so durch gute und lobende Worte unsere Mitmenschen auf dem Weg mit Gott mitzunehmen.

Denn „das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit“.

Ihre/ Eure

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